Prof. Dr. Reinhard Herzog
Mit einer Befragung von 500 Apothekern, Ärzten und Zahnärzten sowie Experteninterviews hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank untersucht, wie Heilberufler das Themenfeld Digitalisierung einschätzen.
Das Ergebnis: Die Heilberufler sehen die stärksten Veränderungen in ihrem beruflichen Alltag und den Strukturen der Gesundheitsversorgung, während die Arzt-Patienten-Beziehung vergleichsweise unberührt bleibt. Im Zusammenhang mit der Digitalisierung werden hohe Investitionen erwartet, aber gleichzeitig geringe Profite. Jeder dritte Heilberufler ist der Meinung, dass sich die Digitalisierung schnell, das heißt innerhalb der nächsten vier Jahre, durchsetzen wird. Die Ergebnisse können unter www.apobank.de/360grad eingesehen werden.
Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker 2016; 41(15):3-3