Prof. Dr. Reinhard Herzog
Die KBV und der GKV-Spitzenverband haben sich für 2017 auf ein bundesweites Ausgabenplus für Arzneimittel von 3,3 % geeinigt, absolut rund 1 Mrd. €. Für 2016 waren 3,7 % angepeilt, was rückwirkend auf 3,1 % korrigiert wurde. Für die neuen Hepatitis-C-Mittel gibt es 2017 ein Sonderausgabenvolumen von 500 Mio. €, sie sollen weiterhin nicht der Richtgrößenprüfung unterliegen. Bei den Heilmitteln (größter Anteil: Physiotherapie) beträgt das Plus sogar 4,9 %, absolut jedoch „nur“ 280 Mio. €.
Regional fallen die Steigerungsraten etwas anders aus, da die Anpassungsfaktoren in weiteren Verhandlungen an die jeweilige Lage vor Ort angepasst werden.
Quelle: www.kbv.de/html/1150_24682.php
Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker 2016; 41(20):3-3