Liebe Leserinnen, liebe Leser,
am 24. September sind 61,5 Millionen Menschen aufgerufen, den 19. Deutschen Bundestag zu wählen. Wie auch immer die Wahlen ausgehen mögen: Der neuen Regierung sei ans Herz gelegt, auch die Interessen von uns Apothekern ausreichend zu berücksichtigen. Da wäre nicht zuletzt das Rx-Versandverbot: Dass es notwendig ist, um unser Apothekensystem mit einer flächendeckenden Versorgung für die gesamte Bevölkerung langfristig zu sichern, konnte unlängst in einem gesundheitsökonomischen Gutachten gezeigt werden (May, U., Bauer, C., Dettling, H.-U.: Versandverbot für verschreibungspflichtige Arzneimittel, Stuttgart: Deutscher Apotheker Verlag 2017). Bundesgesundheitsminister Gröhe hat auch bereits angekündigt, das Verbot – eine Wiederwahl vorausgesetzt – in der nächsten Legislaturperiode durchsetzen zu wollen. Bleibt zu hoffen, dass es gelingt!
Doch auch wenn diese Hoffnung erfüllt wird, müssen wir stets am Ball bleiben und uns überlegen, wie sich unsere wirtschaftliche Situation sichern und verbessern lässt. Sinnvoll kann es etwa sein, mit diversen Partnern zu kooperieren. So erfahren Sie auf den folgenden Seiten beispielsweise, auf welche Art und Weise Sie solche „Netze spannen“ können und welche Chancen für neue Geschäftsfelder sich daraus ergeben. Wie in einem weiteren Beitrag erläutert, gilt es in derartigen Situationen zu entscheiden, ob Sie eventuelle Risiken in Kauf nehmen – oder eben nicht? Sie haben die Qual der Wahl!
Bleibt mir, Ihnen eine ergiebige Lektüre mit der ein oder anderen Anregung zu wünschen.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr
Dr. Michael Brysch
Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker 2017; 42(18):2-2