Investmentfonds 2007

Magere Renditen in vielen Sparten


Claudia Mittmeyer

Erwerben Sie zur Geldanlage Investmentfonds, so müssen Sie den Ertrag aus diesen Papieren mit denen teilen, die daran auch etwas verdienen wollen – das sind die Banken und Sparkassen mit ihren Managern, die Ihnen die Ausgabeaufschläge, die Wiederanlagegebühren und die Verwaltungskosten berechnen. Deshalb ist es kein Wunder, dass die Erträge der Fonds vielfach die Wertentwicklung der maßgeblichen Indizes nicht übertreffen und zumeist noch nicht einmal erreichen.

In den Fondsübersichten, die in vielen Medien zu finden sind, werden zumeist die Zahlen veröffentlicht, die der Bundesverband Investment und Asset Management e.V. (BVI) publiziert. Diese Ergebnisse sind zwar durchaus zum Vergleich der Fonds untereinander geeignet, sie zeigen aber nicht die tatsächlich erwirtschafteten Gewinne oder Verluste der Fonds.

Wir haben uns die Mühe gemacht, diese tatsächlichen Ergebnisse für das Jahr 2007 zu ermitteln. Dabei zeigte sich, dass die Gewinne niedriger und die Verluste höher waren, als die BVI-Zahlen ausweisen.

Die realen Ergebnisse, die in verschiedenen Anlagezeiträumen unter Berücksichtigung der Kosten erzielt wurden, haben wir in einer umfangreichen Sonder­publikation zusammengefasst, die Sie als AWA -Abonnent kostenlos unter der Te­lefonnummmer 0711/2582-353 anfordern oder unter www.awa-dav.de im Internet abrufen können.

Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker 2008; 33(11):2-2