AWA-Rückblick

Nachrichten in aller Kürze


Claudia Mittmeyer

Die künftig rezeptfreie „Pille danach“ soll nicht über Versandapotheken erhältlich sein – dafür hat sich der Gesundheitsausschuss des Bundesrats ausgesprochen. Um das Versandhandelsverbot umzusetzen, empfiehlt der Gesundheitsausschuss eine Ergänzung von §17 Absatz 2b der Apothekenbetriebsordnung um die Notfallkontrazeptiva Levonorgestrel und Ulipristalacetat. Beschlossen werden soll das Verbot in der Bundesratssitzung am 6. März. Begründet wird der Antrag u.a. damit, dass die Anwendung so früh wie möglich und die Abgabe nur im konkreten Bedarfsfall erfolgen sollte. Zudem sei bei der sensiblen Thematik eine Beratung von Angesicht zu Angesicht erforderlich.

Mindestens 10%mehr Medizinstudienplätze fordert die Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Derzeit werden pro Jahr etwa 10.600 Studierende zum Medizinstudium zugelassen. Gemessen am Stand vor der Wiedervereinigung, müssten dagegen heute rechnerisch mindestens 16.000 Plätze zur Verfügung stehen.

Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker 2015; 40(05):3-3