Claudia Mittmeyer
Die exakte Stückertrags- und Spannenberechnung kann nur funktionieren, wenn man den „effektiven“ Einkaufswert zugrunde legt – der Umgang mit diesem Thema ist sogar in den professionellen Warenwirtschaftssystemen ein nicht ganz einfacher Punkt! Aber rechnen und überlegen Sie einmal selbst:
Sie kaufen 250 Packungen eines Allergiemittels als „Überweiser“ mit 25 % Firmenrabatt auf den Listen-Apothekeneinkaufspreis (AEP) und zusätzlich 16 % Großhandelsrabatt inkl. Skonto auf den rabattierten Preis ein. Der Listen-Einkaufspreis betrage 5,00 € netto. Als am Ende der Saison nur noch 10 Stück an Lager sind, ordern Sie nochmals 25 Stück beim Großhandel mit 20 % Gesamtnachlass. Mit welchem effektiven Einkaufspreis sollten Sie (bzw. Ihr Warenwirtschaftssystem) rechnen, um u.a. zutreffende Stückerträge und Spannen zu erhalten? Oder gibt es gar mehrere Ansätze bzw. Rechenmodi?
Lösung des letzten Rätsels aus dem AWA Nr. 05/2016:
Siehe Beitrag „Bestellmengenoptimierung“ in der AWA-Ausgabe Nr. 7/2016 vom 01.04.2016, Seite 7.
Aktueller Wirtschaftsdienst für Apotheker 2016; 41(08):2-2