Digitale Ausgabe

50. Jahrgang Heft 0615. März 2025
Seite 2
EditorialDr. Hubert Ortner

Hoffen auf einen warmen Geldregen

Seite 3
AktuellDr. Hubert Ortner

Datamed IQ-Recap zum Consumer-Healthcare-Versandhandelsmarkt 2024

Zahl der Online-Shopper wächst deutlich, jedoch bei sinkendem Pro-Kopf-Umsatz

Seite 3
Seite 4
Wirtschaft und PolitikProf. Dr. Reinhard Herzog

Diesmal nicht an den Weihnachtsmann

Eine neue Wunschliste

Es ist noch nicht lange her, da wurden die Forderungen der Standesführung als „Wunschliste an den Weihnachtsmann“ abqualifiziert. Nun weht politisch ein anderer Wind. Ob kalte Brise oder warmes Lüftchen, wird sich erweisen. Nicht zuletzt werden unsere (klugen?) Vorlagen darüber entscheiden.

Seite 6
Management und MarketingDr. Christian Knobloch

Eine ungewöhnliche Rechnung, ob sich der Betrieb einer Apotheke wirtschaftlich noch lohnt

Zahlen lügen nicht – oder doch …?

Die typische Betrachtung der Betriebsergebnisse differenziert nicht zwischen Einzel- und Hauptapotheken sowie Filialbetrieben. Tut man dies, ergibt sich ein deutlich anderes Bild. Richtig spannend wird es, wenn man die Gewinne der Filialen den Inhabern der Hauptapotheken zubucht. Fazit: Der Apothekenmarkt ist mitnichten gesamthaft notleidend, wie gerne behauptet wird. Jedoch hat die Spreizung des Marktes stark zugenommen – Gewinner sind insbesondere Betriebe, die u.a. die Chance der Filialisierung genutzt haben.

Seite 8
Management und MarketingFlorian Giermann

Kundenfrequenz vs. Personalschlüssel

Präzise Steuerung der Personalkapazität am HV

Die Personalkosten in Apotheken liegen regelmäßig bei der Hälfte des Rohertrags oder darüber. Unabhängig von den tatsächlichen Personalkosten pro Kunde – der entscheidenden Größe in diesem Kontext – herrscht bei vielen Inhabern die Überzeugung, im Handverkauf unterbesetzt zu sein. Ob das tatsächlich so ist, lässt sich schnell berechnen. Der Artikel erklärt Ihnen, wie. Damit Sie für Ihre Offizin die richtige Balance zwischen teurer personeller Überkapazität am HV auf der einen und ermüdender Personalknappheit auf der anderen Seite finden.

Seite 11
Management und MarketingDr. Hubert Ortner

„Apotheke & Wirtschaft“ im Rahmen der INTERPHARM Online am 27.03.2025

Wer soll das bezahlen?

Immer teurere Therapien für immer weniger Patienten – kommt das solidarische GKV-System dadurch absehbar an seine Grenzen? Und was ist die Rolle der Apotheken in dem stark wachsenden Hochpreiser-Markt? Fundierte Antworten auf diese Fragen bekommen Sie im Rahmen der INTERPHARM-Online-Veranstaltung „Apotheke & Wirtschaft“.

Seite 12
PersonalNicolas Klose

Kennzeichen eines professionellen Führungsstils

Führung mit System statt Chaos

Aufgrund des akuten Fachkräftemangels sitzen viele Apothekeninhaber dem Irrglauben auf, eine möglichst „lange Leine“ und viele Zugeständnisse an die Mitarbeiter seien Ausdruck eines professionellen Führungsstils. Dabei ist das genaue Gegenteil richtig: Ohne klar definierte Prozesse und Rollen, verbindliche Regeln und deren konsequente Durchsetzung verlieren sie zuerst ihre Autorität und dann – im schlimmsten Fall – auch noch ihre besten Mitarbeiter.

Seite 14
RechtDr. Bettina Mecking

EuGH und BGH fällen wegweisende Urteile

Tage der Entscheidungen

Am 27. Februar 2025 gab es – um es mit den Worten des scheidenden Kanzlers zu sagen – einen apothekenrechtlichen „Doppelwumms“: Zum einen hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) sein Urteil im Verfahren der Apothekerkammer Nordrhein (Az.: C-517/23) verkündet. Zum anderen gab der Bundesgerichtshof (BGH) die Urteilsgründe in Sachen DocMorris-Marktplatz bekannt ( Az.: I ZR 46/24BGH).

Seite 16
Steuer-SpartippsHelmut Lehr

Förderung neuer Mietwohnungen

Abriss als No-Go?

Seit einigen Jahren fördert der Fiskus den Mietwohnungsneubau durch eine zusätzliche 5 %-ige Sonderabschreibung. Gesetzgeberisches Ziel ist es, neuen (günstigen) Wohnraum zu schaffen. Wer ein Altobjekt kurz vor dem Neubau abreißt, geht allerdings womöglich leer aus.

Seite 18
Steuer-SpartippsHelmut Lehr

Mieteinkünfte

Zankapfel Vorfälligkeitsentschädigung

Schuldzinsen für ein vermietetes Objekt sind regelmäßig als Werbungskosten abzugsfähig. Bei einer Vorfälligkeitsentschädigung prüft das Finanzamt allerdings den Veranlassungszusammenhang ganz genau. In einem aktuellen Fall zog es dabei den Kürzeren.

Seite 19
Herzogs letzte SeiteProf. Dr. Reinhard Herzog

Erste Wirtschaftszahlen 2024 und Ausblick

Alles wird gut – nur für wen?