Zukunft des Apothekenwesens
Drei Fragen an Heinz-Günter Wolf
Heinz-Günter Wolf ist Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, Vorsitzender des Landesapothekerverbandes Niedersachsen und Inhaber der Wolf-Apotheke in Hemmoor.
Arzneiverordnungs-Report 2010
Eine Frage der Perspektive
Die Arzneimittelkosten steigen! 453 Mio. Rezepte mit 786 Mio. Verordnungen zeichnen ein präzises Abbild des GKV-Markts. Doch in dem immer dichter werdenden Regulierungs- und Verrechnungsgestrüpp sind die Ausgaben auf der einen nicht unbedingt die Einnahmen auf der anderen Seite.
Entscheidungen treffen mit Intuition
Dem Bauchgefühl vertrauen lernen
Die wenigsten Apothekerinnen und Apotheker machen sich klar, wie sie zu Entscheidungen kommen. Ist es ökonomisches Kalkül oder spielt auch eine gehörige „Portion“ Intuition mit? Auf jeden Fall sollten Inhaber es vermeiden, in „Gefühlsfallen“ zu tappen.
Werberecht
Bonussysteme – was ist jetzt erlaubt?
Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, dass die Apothekenpreisbindung beim Erwerb verschreibungspflichtiger Arzneimittel nicht durch werthaltige Bonussysteme unterlaufen werden darf. Für die Apothekenpraxis ist dadurch noch keine endgültige Klärung erzielt.
Vermögensstrategien
Die eigene Planung schützt vor unliebsamen Überraschungen
Die Stiftung Warentest bringt es auf den Punkt: Viele Banken und Sparkassen beraten zu einseitig, verkaufen vorrangig provisionsträchtige Produkte und registrieren Kundenwünsche allenfalls am Rande. Eigeninitiative ist gefragt, will man sein Vermögen sicher und rentabel anlegen.
Geschlossene Fonds
Falsche Rechnung mit Prozenten
Ob Gewerbeimmobilie, Flugzeugbeteiligung oder Containerleasing – für private Anleger haben gewerbliche Investments trotz mancher Hiobsbotschaften ihren Reiz. Neben hohen Renditen locken steuerliche Vorteile. Vorsicht ist aber bei den Musterrechungen geboten.
Vermögensübertragung
Das Schwarzgeld geht oft an den Fiskus
Das Festgeldkonto bei einer österreichischen Sparkasse, das Depot bei einer Bank in Liechtenstein: Viele Anleger glauben sich so vor dem deutschen Fiskus ausreichend geschützt und „vergessen“ die Deklaration in ihrer Steuererklärung. Leidtragende sind oft die Erben.